Hallo,
Hallo liebe Besucher meiner Seite,
ich bin Barbara Kohout und möchte Euch gerne unterhalten. Ich schreibe gerne Ernstes und Kurzweiliges und wenn es Euch gefällt, freue ich mich über einen Kommentar in meinem Gästebuch.
Saras Mut
Sara war vier Jahre alt, als ihre Mutter Zeugin Jehovas wurde. Sie lernte von da an, dass die Welt schlecht ist, Geburtstag und Weihnachten feiern ihren Gott Jehova traurig macht und es eine Sünde sei wenn man eine Versammlung versäumt. Für sie war das „Anders sein“ normal. Sie sah ihre Lebensaufgabe darin einmal als „Vollzeitdiener oder Pionierin“ Menschen vor der Vernichtung dieser Welt zu warnen.
Doch eines Tages starb eine Zeugin Jehovas Mutter bei der Geburt ihres zweiten Kindes, weil sie eine Bluttransfusion ablehnte. Sara wurde mit dem Unverständnis der Mitschüler und der Menschen in ihrem „Predigtdienstgebiet“ konfrontiert und begann sich über diese Lehre Gedanken zu machen. Sie konnte ihre Zweifel nicht mehr besiegen und begann sich innerlich von dem Glauben zu lösen.
Sie musste sich entscheiden: Will sie ihre Familie und ihre bisherigen Freunde behalten, dann muss sie sich der Lehre beugen, oder möchte sie frei sein, studieren und die Herausforderung annehmen, allein auf sich gestellt ein neues Leben zu beginnen.
Mara im Kokon
Ein Leben unter Wachtturmregeln
Mara war 10 Jahre alt, als sie zusammen mit ihren Eltern mit den Zeugen Jehovas in Kontakt kam und sich von dieser Lehre begeistern ließ.
Nach dem Trauma des Krieges und der Flüchtlingszeit gab ihr die Hoffnung, dass Gott bald alles Böse von der Erde beseitigen wird und sie wieder ein Haus bauen und in Frieden und Sicherheit leben dürfen, Halt. Sie heiratete einen eifrigen Zeugen Jehovas und hat auch ihre Kinder in diesem extremen Glauben erzogen. Schließlich brach ihre Glaubenswelt zusammen, als sie erkannte, dass sie um ihr Leben, ihre Gesundheit, ihren Glauben betrogen wurde und einer Täuschung aufgesessen ist.
Wie es dazu kam, wie viel sie zusammen mit ihrer Familie für die Wachtturm Organisation geleistet hat und wie man sie ohne Mitleid einfach ausgeschlossen hat und mit dem sozialen Tod bestrafte, wird in diesem Buch sehr eindringlich geschildert.
Mara im Kokon
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Barbara Kohout erzählt
